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Online-Sicherheit für Familien
7 Tipps, wie Sie die Daten Ihres Kindes im Internet schützen
Von Jennifer Martinez
Es
ist allgemein bekannt, dass unsere persönlichen Daten im
Internet gefährdet sind. Alle– von legitimen Vermarktern bis
hin zu Betrügern, Spam-Versendern und auch Kriminellen –
wollen immer mehr über uns wissen. Als Erwachsener haben Sie
wahrscheinlich ein ganz gutes Gefühl dafür, wem Sie
persönliche Daten preisgeben sollten und wem nicht. Aber weiß
es auch Ihr Kind?
Im
Internet lauern zahlreiche Bedrohungen, die die Privatsphäre
Ihres Kindes gefährden können. Jede Website, E-Mail oder
Instant Messaging-Nachricht, in der ein Kind nach persönlichen
Angaben gefragt wird, kann es (und Sie) gefährden. Ausgehend von
Online-Aktivitäten, die bei Kindern besonders beliebt sind,
werden im Folgenden einige Szenarien beschrieben, in denen Ihr Kind
möglicherweise zur Eingabe persönlicher Informationen
aufgefordert wird. Sie erfahren auch, in welchen Fällen äußerste
Vorsicht geboten ist.
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Anmelden bei einer Website Auf zahlreichen Websites – insbesondere auf solchen, die von Kindern besucht werden – müssen Kinder Mitglied werden oder sich anmelden, um auf alle Funktionen der Website Zugriff zu erhalten. Bei einigen genügt die Angabe des Namens (oder Anzeigenamens) und der E-Mail-Adresse. Andere hingegen fordern zur Eingabe detailliertere Informationen auf, einschließlich Postanschrift und Telefonnummer. Social Networking-Websites und Instant Messaging-Dienste animieren Kinder dazu, Profile zu veröffentlichen, die noch sehr viel mehr persönliche Informationen wie Alter, Geschlecht, ein Foto oder Vorlieben und Abneigungen enthalten. Bei einigen Websites werden diese Angaben ausdrücklich verlangt. Jeder hat Zugriff auf diese Profile – auch Pädophile oder Kriminelle.
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Gewinnspiele und Gratisangebote Kinder treffen im Internet unweigerlich auf Gewinnspiele und Gratisangebote, bei denen sie sich anmelden müssen, um Preise zu gewinnen oder Punkte zu sammeln. Diese Gewinnspiele und Gratisangebote werden auf Websites, Produktverpackungen, in Zeitschriften und im Fernsehen vermarktet. Sie alle haben eines gemeinsam: Ihr Kind muss persönliche Informationen angeben.
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E-Mail Nicht nur Sie, auch Kinder erhalten Spam-E-Mails. Und sie sind dafür wahrscheinlich empfänglicher. Einige dieser E-Mails können legitime Werbe- oder Marketing-E-Mails sein, die sie erhalten, weil sie persönliche Daten auf einer Website eingegeben haben. Diese E-Mails sind zwar ein Ärgernis, stellen an sich aber noch kein Risiko dar. Gefährlicher sind solche E-Mails, bei denen es sich um unaufgefordert zugesandte Spam-E-Mails handelt. Sie können Anhänge mit Viren enthalten, die die Daten auf Ihrem Computer beschädigen. Oder sie enthalten ein Spionageprogramm, das den Diebstahl Ihrer persönlichen oder finanziellen Daten und Kennwörter ermöglicht. Einige E-Mails leiten Ihr Kind möglicherweise auf eine Website, die auf den ersten Blick vertraut aussieht, in Wirklichkeit jedoch eine illegale Fälschung ist.
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Musiktauschbörsen Ihr Kind findet im Internet zahlreiche Websites mit Musiktauschbörsen, über die es kostenlos Musik herunterladen kann, gleichzeitig aber die Musikdateien auf seinem (oder Ihrem) Computer für den Zugriff freigeben muss. Damit erhöht sich nicht nur der Datenverkehr auf Ihrem Computer, sondern Hacker und Identitätsdiebe können so Zugriff darauf erhalten. Die Musikdateien, die Ihr Kind herunterlädt, können zudem Viren oder einen anderen bösartigen Code enthalten.
Wie Sie Ihre Kinder schützen können Wenn es um den Datenschutz Ihrer Kinder im Internet geht, sprechen Sie mit Ihren Kindern über dieses Thema. Stellen Sie Regeln hinsichtlich der Weitergabe von persönlichen Informationen über das Internet auf. Die folgenden Empfehlungen können Sie je nach Alter und persönlicher Reife Ihres Kindes entsprechend anpassen:
Ihre Kinder sollten Ihnen die Profile zeigen, die sie auf einer Social Networking-Website oder in einem Instant Messaging-Dienst veröffentlichen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind keine Details wie Alter, Geschlecht, Postanschrift, Telefonnummer oder ähnliche Informationen preisgibt, die Rückschlüsse auf die Person ermöglichen.
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Wenn Ihre Kinder auf eine Website gelangen, die ihnen scheinbar vertraut ist und auf der sie zur Eingabe von Informationen aufgefordert werden, die sie bereits angegeben haben oder die sie nicht verstehen, sollten sie Sie fragen, bevor sie irgendwelche Angaben machen. Die Website könnte gefälscht sein.
Informieren Sie sich über die Datenschutzrechte Ihres Kindes Laut Gesetz ist jede Website, die sich an Kinder richtet, dazu verpflichtet, eine Datenschutzrichtlinie zu veröffentlichen. Darin erfahren Sie, wie die Daten Ihres Kindes genutzt werden und ob die Daten an andere Unternehmen weitergegeben werden. Es sollte zudem eine Option vorhanden sein, über die Sie die von Ihrem Kind eingegebenen Daten aus der Website entfernen können.
Aber
Sie sollten nicht nur mit Ihren Kindern sprechen und Regeln für
die Internet-Nutzung aufstellen, sondern auch ein Auge darauf haben,
womit sich Ihre Kinder online beschäftigen. Das Internet ist ein
hervorragendes Medium, um Neues zu lernen, Dinge zu erforschen und
mit anderen zu kommunizieren. Mit Ihrer Hilfe kann Ihr Kind
vermeiden, seine persönlichen Informationen und seine Sicherheit
zu gefährden.
Jennifer Martinez ist freiberufliche Autorin mit Schwerpunkt im Themenbereich Computer und Familie.
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